Der Berliner Münzhandel in der Zeit von 1933 bis 1945
- Wann
- Mittwoch, 4. November, 12:05
- Wo
- Museum August Kestner
- Panel
- Panel 9: Der Kunstmarkt und das Auktionswesen in Deutschland in der NS-Zeit
Maschinell übersetzt – Korrekturlesen ausstehend.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Berlin ein bedeutendes Zentrum des Münzhandels. Neben zahlreichen weniger bekannten Händlern, die in den Erwerbungsunterlagen des Berliner Münzkabinetts verzeichnet sind, versteigerten renommierte Firmen wie Robert Ball Nachf., Felix Schlessinger und Philipp Lederer große und berühmte Sammlungen. Der Vortrag skizziert den Berliner Münzhandel der 1930er-Jahre und beleuchtet die Verfolgung der Beteiligten sowie die Monopolisierung des Marktes. Die Digitalisierung und Analyse der Archivunterlagen des Münzkabinetts – Korrespondenz, Erwerbungsregister und Besucherbücher – hat neue Erkenntnisse geliefert und ermöglicht ein präziseres Bild des Marktes in dieser Zeit. Zudem wird erörtert, wie das Münzkabinett Provenienzforschung in seine Strategie integriert: Digitalisierung (Erfassung von Personen und Organisationen in Normdaten und im Wikiversum), Aus- und Weiterbildung von Fachkräften (Seminare, Praktika, offene Bildungsressourcen) und Öffentlichkeitsarbeit (Citizen Science).
