Rethinking Provenance Research: A New Opportunity of Cultural Collaboration between Germany and Lithuania
(Provenienzforschung neu denken: Eine neue Chance kultureller Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Litauen)
- Wann
- Mittwoch, 4. November, 15:25
- Wo
- Museum August Kestner
- Panel
- Panel 12: Translokationen in Mittel- und Osteuropa
Maschinell übersetzt – Korrekturlesen ausstehend.
2014 verpflichtete das Vilniusser Gericht den litauischen Staat, zwei Gemälde von Antonio Campi und Adolf von Menzel, die mehr als 50 Jahre im Litauischen Kunstmuseum Vilnius verwahrt worden waren, an die Bundesrepublik Deutschland und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz zurückzugeben. Obwohl diese Gemälde bereits an ihre Eigentümer zurückgegeben wurden, wirft dieser Fall zahlreiche Fragen auf. Welche Handelswege, Netzwerke und Vermittler waren an ihrer Verbringung von Berlin und Potsdam (Sowjetische Besatzungszone) nach Vilnius beteiligt? Die Archiv- und Provenienzforschung förderte einige Fakten zu ihrem zeitweiligen Besitz durch private Sammler:innen und/oder Antiquitätenhändler:innen zutage. Es könnte weitere Fälle von aus Deutschland verbrachtem Raubgut geben. Ziel dieses Vortrags ist es, einen Überblick über die Herausforderungen internationalen Austauschs und grenzüberschreitender Zusammenarbeit sowie über die sich daraus ergebenden Chancen für die Provenienzforschung zu geben.
