Jahrestagung 2026

Not Looted, Just Hidden: Solving the Mystery of an "Anonymous" Collection

(Nicht geraubt, nur verborgen: Das Rätsel einer „anonymen“ Sammlung lösen)

Seth Gottlieb und Beth Gottschling Huber

Wann
Mittwoch, 4. November, 09:45
Wo
Museum August Kestner
Panel
Panel 5: Memorialization of Provenance Research

Maschinell übersetzt – Korrekturlesen ausstehend.

2019 erhielt das US Holocaust Memorial Museum eine Sammlung von fast 350 Haushaltsgegenständen, die unter den Dachbodenbrettern eines Hauses in der Slowakei entdeckt wurden und vermutlich von jüdischen Familien versteckt worden waren, die im Holocaust ermordet wurden. Ohne jegliche Besitzgeschichte übergeben, erstreckte sich die zur Identifizierung der ursprünglichen Eigentümer:innen unternommene Forschung letztlich über Dutzende Archive in 14 Ländern auf fünf Kontinenten. Ein E-Mail-Austausch mit Kunsthistoriker:innen löste das Rätsel schließlich und führte zur Identifizierung lebender Nachkommen. Diese Ereignisse zeigten die Synergien, die aus dem Informationsaustausch zwischen Kunstprovenienzforschenden und Holocaust-Historiker:innen entstehen. Unsere Fachgebiete greifen oft auf ähnliche Quellen zurück, die aus unterschiedlichen Perspektiven genutzt werden. Diese Fallstudie stellt die verwendete Forschungsmethodik und die genutzten Ressourcen vor und plädiert für eine engere Zusammenarbeit zwischen unseren jeweiligen Disziplinen.

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