Commissioned research and / versus / or free fundamental basic research? Reflecting implications of dualistic and bipolar concepts
(Auftragsforschung und / versus / oder freie Grundlagenforschung? Überlegungen zu den Implikationen dualistischer und bipolarer Konzepte)
- Wann
- Dienstag, 3. November, 16:40
- Wo
- Sprengel Museum Hannover, Auditorium
- Panel
- Panel 2: Current Shifts and Transformations in Provenance Research
Maschinell übersetzt – Korrekturlesen ausstehend.
Im Elfenbeinturm ist nichts zu klein oder zu obskur: Wenn einzelne Themen nicht nur erlaubt, sondern gefordert sind, wandelt sich Wissenschaft zur persönlichen Selbstverwirklichung. Generell zeichnet sich die ergebnisoffene Erkundung in den Geisteswissenschaften durch eine Freiheit von Zweckbindung aus; das Streben nach Erkenntnis bedarf keiner Rechtfertigung. Der politische Wille hinter der Provenienzforschung rahmt ihre Fragestellungen jedoch als Auftragsforschung, da die Themen im Gegensatz zur umfassenden Grundlagenforschung begrenzt erscheinen. Damit wird als epistemische Praxis der Fokus auf Eigentumswechsel abgewertet. Dieser Beitrag untersucht, inwieweit die Provenienzforschung – zusammen mit ihrer Untersuchung kulturerbebasierter Konstruktionen (kollektiver) Identität – Selbstermächtigung erlangen kann, indem sie eine eigene heuristische Dimension beansprucht: Indem empirisch gezeigt wird, wie Wissen – und dessen bewusste Unterdrückung – wesentliche Fragen menschlicher Existenz berührt, entsteht eine multivektorielle, transdisziplinäre Positionierung.
