Jahrestagung 2026

Von der Materialanalyse zur Provenienzrecherche – Eine Fallstudie mit Ming-zeitlichen Banknoten aus der Sammlung der Deutschen Bundesbank

Jenny Fey und Hülya Vidin

Wann
Mittwoch, 4. November, 17:20
Wo
Museum August Kestner
Panel
Panel 16: The Materiality of the Objects

Maschinell übersetzt – Korrekturlesen ausstehend.

Papiergeld der Ming-Dynastie (1368–1644) zählt zu den frühesten erhaltenen Beispielen staatlich ausgegebener Banknoten in internationalen Sammlungen. Schlecht dokumentierte Erwerbungsgeschichten werfen jedoch häufig Fragen zu ihrer Authentizität auf. Bislang ermöglichten nur wenige naturwissenschaftliche Studien eine materialbasierte Kategorisierung, und eine systematische Provenienzforschung zu Ming-Banknoten in internationalen Sammlungen fehlt bislang weitgehend. Hinweise auf einen Zusammenhang mit dem Boxeraufstand bleiben größtenteils anekdotisch.

Diese Studie zielt darauf ab, durch naturwissenschaftliche Materialanalyse belastbare Rückschlüsse auf Herkunft und Authentizität dieser Banknoten zu ziehen. In diesem Rahmen wurden drei Banknoten der Deutschen Bundesbank untersucht, die zuvor der Ming-Dynastie zugeschrieben wurden. Die Analysen bilden eine Grundlage für die weitere Erforschung von Provenienz und historischem Hintergrund. Der Vortrag verbindet damit naturwissenschaftliche und historische Ansätze, um das Informationspotenzial dieser historischen Objekte vollständig auszuschöpfen.

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