Infoveranstaltung mit der Schiedsstelle der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut
- Wann
- Dienstag, 3. November, 17:20
- Wo
- Sprengel Museum Hannover, Auditorium
- Panel
- Panel 3: Die Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut stellt sich vor
Maschinell übersetzt – Korrekturlesen ausstehend.
Am 1. Dezember 2025 nahm die neue Schiedsstelle für NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut ihre Arbeit auf und trat damit die Nachfolge der Beratenden Kommission (2003–November 2025) an.
Während die Beratende Kommission nur Empfehlungen aussprechen konnte, kann das Schiedsgremium vollstreckbare Schiedssprüche erlassen. Das neue Verfahren beruht nicht auf einem Gesetz, sondern auf der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund, Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden (März 2025). Auf Grundlage dieser Vereinbarung wurden auf Verwaltungsebene, gemeinsam mit der Jewish Claims Conference und dem Zentralrat der Juden in Deutschland, eine Schiedsordnung für das Verfahren sowie ein Bewertungsrahmen für die materiellen Regeln vereinbart.
Der Vortrag nimmt dies zum Anlass, die neuen Verfahren der Schiedsstelle für NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut sowie ihre drei zentralen Akteure vorzustellen: das zweiköpfige Exekutivkomitee, die 36 Schiedsrichter:innen und die Servicestelle.
